Grauer Belag auf der Einfahrt, grüne Fugen an der Treppe und ein dunkler Fleck dort, wo sonst das Auto steht. Pflastersteine verschmutzen langsam. Deshalb fällt es kaum auf, bis daneben eine frisch gereinigte Stelle auftaucht. Die Pflasterreinigung bringt die Farbe zurück, ohne dass Sie den Belag erneuern müssen. Sie entfernt auch, was die Fugen mit der Zeit lockert: Moos, Unkraut und festgesetzten Schmutz.
Wir reinigen Einfahrten, Treppen, Wege und Randsteine. Terrassen beschreiben wir gesondert unter Terrassenreinigung. Im Folgenden erklären wir, woher die Verschmutzungen kommen, wie wir Pflastersteine reinigen, ohne die Fugen auszuspülen, wann sich eine Imprägnierung lohnt und wovon der Preis pro Quadratmeter abhängt.
Moos, Unkraut und Ölflecken: was dem Pflaster schadet
Moos und Algen wachsen dort, wo der Belag lange feucht bleibt: im Schatten von Haus und Bäumen, an Fallrohren, auf Wegen an der Nordseite. Zuerst werden die Fugen grün, dann breitet sich der Belag auf die Steine aus. Nasses, bewachsenes Pflaster wird rutschig. Das merken Sie vor allem auf der Treppe und am Hauseingang.
Unkraut wurzelt zwischen den Steinen. Es drückt die Fugen auseinander, hebt Kanten an und lockert das Pflasterbett. Einzelne Steine beginnen dann unter Belastung zu wackeln. Dazu kommen Öl- und Fettflecken unter dem Auto, Spuren von faulendem Laub und Rostflecken. Öl dringt in die Poren des Betons ein. Mit Wasser allein bekommen Sie es nicht heraus, und ein unbehandelter Fleck bleibt sichtbar, auch wenn der Rest der Einfahrt schon sauber ist.
Wie wir reinigen und was mit dem Fugensand passiert
Die Pflasterreinigung beginnt bei den Fugen. Moos und Unkraut entfernen wir zuerst mechanisch, denn ein Wasserstrahl reißt die Wurzeln nicht heraus, er zerfetzt nur die Blätter. Ölflecken behandeln wir gesondert, bevor wir uns die ganze Fläche vornehmen. Erst danach reinigen wir das Pflaster mit Hochdruck. Strahlstärke und Abstand der Düse passen wir an den Belag an. Dicke Betonsteine auf der Einfahrt reinigen wir anders als Terrassenplatten oder Naturstein.
Bei der Hochdruckreinigung spült das Wasser einen Teil des Sandes aus den Fugen. Je stärker die Fugen bewachsen sind, desto mehr Material geht zusammen mit dem Moos heraus. Leere Fugen sind ein Problem: Die Steine verlieren den Halt aneinander und beginnen sich zu verschieben. In den Spalten setzen sich schnell neuer Schmutz und Samen fest. Deshalb füllen wir nach der Reinigung, sobald der Belag getrocknet ist, Fugensand nach und kehren ihn ein. Von diesem Schritt hängt ab, ob das Pflaster nach der Reinigung stabil bleibt.
Das ablaufende Schmutzwasser lenken wir so, dass es nicht an die Fassade, die Fenster oder die Beete neben dem Belag gelangt.
Imprägnierung nach der Pflasterreinigung
Gereinigtes Pflaster ist sauber, aber seine Poren bleiben offen. Wasser, Öl und Sporen dringen wieder in den Beton ein, und der Belag kommt mit der Zeit zurück. Eine Imprägnierung schließt die Poren. Wasser läuft schneller ab, Flecken ziehen schwerer ein und die nächste Reinigung geht leichter. Manche Imprägnierungen vertiefen zusätzlich die Farbe der Steine.
Wir tragen die Imprägnierung nur auf trockenen Belag auf. Auf feuchten Steinen dringt sie nicht in die Poren ein und hält nicht dauerhaft. Deshalb schützen wir erst die gut getrocknete, vorher gereinigte Fläche. Eine Imprägnierung ist kein Muss. Sinnvoll ist sie aber auf der Einfahrt, wo das Auto parkt, und auf der Terrasse, wo oft etwas verschüttet wird.
Einfahrten, Terrassen, Treppen und Randsteine
Die Einfahrt besteht meist aus dicken Betonsteinen und verträgt einen stärkeren Strahl. Die meiste Arbeit machen dort die Flecken unter dem Auto und die zugewachsenen Fugen an den Randsteinen. Terrassen und Wege am Haus haben oft dünnere Platten und schmalere Fugen. Diese reinigen wir vorsichtiger. Auf Treppen achten wir auf die Stufenkanten und Ecken, die bei zu viel Druck leicht abplatzen. Randsteine und Palisaden reinigen wir gesondert, denn an ihren Seiten und am Übergang zum Rasen sammelt sich Schmutz.
Sie können all diese Flächen in einem Auftrag zusammenfassen. Beim selben Termin können Sie auch die Reinigung von Fassade, Dach, Dachrinnen oder Photovoltaik-Anlage bestellen. Ein Besuch statt mehrerer bedeutet für Sie weniger Terminabsprachen.
Pflasterreinigung Kosten pro m²: wovon der Preis abhängt
Der Preis hängt von Fläche, Art der Steine, Verschmutzungsgrad, Zugänglichkeit und Umfang der Arbeiten ab. Eine Einfahrt mit leichtem Belag kalkulieren wir anders als eine Terrasse mit vermoosten Fugen, die zusätzlich imprägniert werden soll. Die Pflasterreinigung kostet ab 3 €/m². Imprägnierung und Randsteine kalkulieren wir individuell anhand von Fotos. Ein kostenloses Angebot erhalten Sie über das Formular auf dieser Seite.
Schwer zugängliche Flächen kalkulieren wir individuell.
So erhalten Sie ein Angebot
Wir müssen nicht zur Besichtigung kommen. Schicken Sie uns Fotos Ihres Pflasters über das Formular, per WhatsApp oder per E-Mail. Hilfreich sind Aufnahmen der ganzen Fläche aus der Entfernung und einige Nahaufnahmen von Fugen und Flecken. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein schriftliches Angebot und vereinbaren dann einen Termin. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich. Wir kommen zu Kunden in ganz Deutschland und Polen, die Anfahrt ist im Angebotspreis enthalten.
Rufen Sie uns an unter +49 176 81334077 oder schreiben Sie an epkaluscy@gmail.com.
Häufige Fragen
Was kostet die Pflasterreinigung pro m²?
Die Pflasterreinigung kostet ab 3 €/m². Der Endbetrag hängt vom Verschmutzungsgrad, der Fläche, der Zugänglichkeit und davon ab, ob das Pflaster imprägniert werden soll. Das Angebot erstellen wir anhand von Fotos.
Muss nach der Pflasterreinigung Fugensand nachgefüllt werden?
In der Regel ja. Die Hochdruckreinigung spült einen Teil des Sandes zusammen mit Moos und Schmutz aus den Fugen. Wenn der Belag getrocknet ist, füllen wir die Fugen wieder auf, damit die Steine stabil bleiben.
Womit reinigt man Pflastersteine am besten?
Bei größeren Flächen bewährt sich die Hochdruckreinigung mit einer an die Steine angepassten Strahlstärke. Vorher werden Moos und Unkraut von Hand aus den Fugen entfernt. Hausmittel wie Essig oder Natron reichen für eine kleine Stelle. Bei einer ganzen Einfahrt kostet diese Methode aber viel Zeit und holt den Schmutz selten tief aus den Fugen.

