Grüner Belag am Sockel, dunkle Streifen unter den Fensterbänken und eine graue Staubschicht auf der Wand zur Straße. Eine Fassade verschmutzt langsam. Deshalb fällt es kaum auf, bis das Haus älter wirkt, als es ist. Eine Fassadenreinigung gibt dem Putz seine Farbe zurück, ohne neuen Anstrich. Voraussetzung ist, dass Wasserdruck und Reinigungsmittel zu dem passen, was auf der Wand ist.
Wir reinigen Fassaden von Häusern und Gebäuden in ganz Deutschland und Polen. Hier erklären wir, woher Algen und Streifen kommen, wie wir mit gedämmten Wänden umgehen, wozu biozides Mittel und Imprägnierung dienen und wovon die Kosten abhängen.
Woher kommen grüner Belag, Algen und schwarze Streifen auf der Fassade
Grüner Belag sind meistens Algen. Sie wachsen dort, wo die Wand lange feucht bleibt: auf der Nordseite, im Schatten von Bäumen und am Sockel, an den Regenwasser zurückspritzt. Gedämmte Wände kühlen nachts schnell aus. Tau bleibt auf ihnen länger stehen, und das sind gute Bedingungen für Algen und Schimmel.
Schwarze und graue Streifen entstehen unter Fensterbänken, Blechabdeckungen und an Dachrinnen. Das Wasser läuft immer denselben Weg und trägt Staub, Ruß und organische Reste mit, die sich in der Struktur des Putzes absetzen. Der Belag verschwindet nach dem Regen nicht, weil die Sporen in den Poren des Materials bleiben. Wer nur die oberste Schicht abspült, hat deshalb nur kurz Ruhe.
Fassadenreinigung bei Wärmedämmung und je nach Putzart
Eine Fassade mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auf Styropor oder Mineralwolle besteht aus einer dünnen Putzschicht auf Gewebe und Kleber. Ein zu harter Strahl aus geringem Abstand kann die Struktur auswaschen, den Putz an Rissen beschädigen oder Wasser darunter drücken. Deshalb wählen wir den Druck passend zum Untergrund. Mineralputz, Acrylputz, Silikonputz und Silikatputz verhalten sich unterschiedlich, und Klinker oder Naturstein vertragen mehr als dünner Putz auf einer Dämmung.
Eine gute Fassadenreinigung setzt mehr auf das Reinigungsmittel als auf die Kraft des Wassers. Das Mittel löst den Belag, Wasser mit mäßigem Druck spült ihn ab. Vor der Arbeit prüfen wir die Wand auf Risse und Ablösungen. Beschädigter Putz sollte nicht mit Druck gereinigt werden, solange er nicht repariert ist.
So läuft die Reinigung der Wände Schritt für Schritt ab
- Anhand von Fotos beurteilen wir Putzart, Verschmutzung und Zugang zu den Wänden.
- Wir schützen Fenster, Türen, Beleuchtung und Pflanzen am Gebäude.
- Wir tragen das Mittel auf die verschmutzten Stellen auf und lassen es einwirken.
- Wir reinigen die Wand mit passend eingestelltem Druck und kümmern uns gesondert um die Streifen unter den Fensterbänken.
- Wenn so vereinbart, tragen wir nach dem Trocknen die Imprägnierung auf.
Biozides Mittel und Imprägnierung der Fassade
Algen und Pilze sitzen in den Poren des Putzes. Wasser allein entfernt sie deshalb nicht. Ein biozides Mittel wirkt auch dort, wo der Strahl nicht hinkommt, so wächst der Belag langsamer nach. Das ist besonders wichtig auf Nordseiten und schattigen Wänden, wo die Feuchtigkeit am längsten bleibt.
Die Imprägnierung ist ein weiterer, optionaler Schritt. Sie verringert, wie viel Wasser der Putz aufnimmt. Die Wand trocknet schneller, und Schmutz und Sporen haften schlechter. Sie wird nur auf eine saubere und trockene Fläche aufgetragen. Reinigung mit Imprägnierung kalkulieren wir individuell anhand von Fotos.
Fassadenreinigung: Kosten pro m² und wovon sie abhängen
Die Kosten der Fassadenreinigung hängen vor allem von der Wandfläche und dem Grad der Verschmutzung ab. Wichtig sind auch die Putzart, der Zugang zum Gebäude, seine Höhe und der Umfang der Arbeiten, zum Beispiel ob nach der Reinigung imprägniert werden soll. Die Fassadenreinigung kostet ab 4 €/m², die Anfahrt ist im Angebotspreis enthalten.
Das Angebot ist kostenlos, ein Besuch vor Ort ist nicht nötig. Sie schicken uns Fotos der Wände über das Formular, per WhatsApp oder per E-Mail, erhalten ein schriftliches Angebot und wir vereinbaren einen Termin.
Hohe Fassaden und schwieriger Zugang
Mehrgeschossige Gebäude, hohe Giebel und schwer erreichbare Wände kalkulieren wir individuell. Hier zählt nicht nur die Fläche, sondern auch, wie wir an die obersten Bereiche der Wand gelangen. Zeigen Sie auf den Fotos die ganze Wand und alles, was direkt davor steht: Terrasse, Überdachung, Zaun oder Beete.
Fassade, Dach und Dachrinnen bei einem Termin
Sie können die Fassade reinigen lassen, während wir ohnehin andere Arbeiten am Haus erledigen. Bei einem Termin verbinden wir die Reinigung von Dach, Dachrinnen, Fassade, Pflaster und Photovoltaikanlage. Die Reihenfolge ist wichtig: zuerst Dach und Dachrinnen, dann die Wände, zum Schluss die Flächen am Haus. Wasser und Schmutz laufen immer von oben nach unten.
Häufige Fragen
Was kostet eine Fassadenreinigung pro m²?
Der Preis hängt vom Grad der Verschmutzung, der Putzart, der Gebäudehöhe und dem Zugang ab. Die Fassadenreinigung kostet ab 4 €/m². Ein kostenloses Angebot fordern Sie über das Formular auf dieser Seite an. Den genauen Betrag nennen wir Ihnen nach Sichtung der Fotos.
Lohnt es sich, die Fassade reinigen zu lassen?
Ja, wenn der Putz in gutem Zustand ist und das Problem Belag und Verschmutzung sind. Eine Fassadenreinigung bringt die Farbe zu deutlich geringeren Kosten zurück als ein Anstrich. Wer die Algen entfernt, bremst außerdem weitere Schäden an der Putzoberfläche.
Womit reinigt man eine Fassade am besten?
Mit einem Mittel, das zur Art der Verschmutzung passt, kombiniert mit Wasser unter einem Druck, der zum Putz passt. Gegen Algen und Schimmel hilft ein biozides Mittel, gegen Staub und Ruß reicht meist ein normales Reinigungsmittel.
Kann man die Fassade selbst reinigen?
Eine Erdgeschosswand mit leichtem Staub können Sie selbst reinigen. Bei Wärmedämmung, hohen Wänden und dickem Belag ist der Strahl schnell zu stark und die Putzstruktur beschädigt. Dann lohnt es sich, eine Firma zu beauftragen, die Druck und Mittel richtig wählt.

